Welpen

Überlegungen vor dem Kauf eines Australian Shepherds

Grundsätzliche Überlegungen, bevor irgendein Hund ins Haus kommt

Fragen, die speziell vor dem Kauf eines Australian Shepherds oder Border Collies gestellt werden sollten

Aufzucht unserer Welpen

Aktuelle Würfe


Überlegungen vor dem Kauf eines Australian Shepherds 

Die Familie ist sich einig - wir brauchen einen Hund!

Wichtig ist, dass der Hund von seinem Wesen und Temperament her zum Lebensstil und Charakter des Halters passt. Nur dann kann er physisch und psychisch gesund bleiben und die Erwartungen, die in ihn gesetzt werden, erfüllen.

Das ideale Zuhause für einen Australian Shepherd liegt auf dem Land oder in der Vorstadt mit einem großen Grundstück. In Haus und Garten sollte er sich möglichst frei bewegen können. Sein Arbeitswille und die Energie, die in ihm steckt, erfordern tägliche Übungen.

Ist man ganztägig berufstätig und acht oder neun Stunden außer Haus, ist es besser, seinen Wunsch nach einem Australian Shepherd auf spätere Zeiten zu verschieben, es sei denn, irgendein Familienmitglied ist die meiste Zeit zu Hause.

Der Australian Shepherd braucht den ständigen Kontakt mit dem Menschen, auch dann, wenn es einmal unbequem ist. Als erwachsenen Hund kann man ihn für vier, fünf Stunden allein lassen. Anschließend jedoch muss für ihn etwas ganz Schönes passieren und man muss sich Zeit für ihn nehmen.

Ein junger Aussie unter sechs Monaten muss beaufsichtigt werden, damit er sich selbst keinen körperlichen Schaden zufügt. Für sein seelisches Wohlbefinden benötigt er die Nestwärme seiner Familie. Wird dieses enge Kontaktbedürfnis ignoriert, kann dies zu einer seelischen Verletzung führen, welche zeitlebens Nachwirkungen zeigt.

Der Australian Shepherd gehört zu den intelligentesten Hunden und ist immer eifrig darauf bedacht, irgendetwas zu tun. Seine Familie sollte deshalb Lust und Zeit zum täglichen Training von etwa dreißig Minuten haben. Auch benötigt er ständigen Kontakt zu seiner Umwelt. Der freie Aufenthalt im Haus und auf dem Grundstück reicht nicht aus. Er muss auch andere Menschen und Tiere kennen lernen können. Als Begleiter bei Ausritten, Fahrradtouren oder Spaziergängen von etwa drei bis sechs Kilometern täglich findet er die für sein körperliches Wohlbefinden nötige Bewegung. Für seine geistige Beschäftigung reicht dieses aber nicht aus! Ein Australian Shepherd benötigt eine Aufgabe, ohne Job ist er ein unausgeglichener Hund! Seine "Arbeit" darf aber durchaus auch aus Sport und Spiel bestehen.

Fremden gegenüber reagiert der Australian Shepherd zurückhaltend, jedoch nicht grundsätzlich misstrauisch. Freunde der Familie jedoch werden mit überschwänglicher Freude begrüßt.

Der Australian Shepherd schließt sich sehr eng seiner Familie an. Man kann ihn nicht einfach wieder weggeben oder während des Urlaubs in einer Tierpension unterbringen.

Im Idealfall darf er immer und überall dabei sein - und mitmachen, denn nur dann fühlt er sich als vollwertiges Familienmitglied - Teamwork ist seine große Stärke!

Er beschützt seine Familie und bewacht Haus und Grundstück. Auch unterwegs wird er alles, was zur Familie gehört, verteidigen.

Alle Aufgaben erfüllt der Australian Shepherd mit großer Begeisterung und mit dem anschließend fragenden Blick: "So, und was machen wir jetzt?"

Der Australian Shepherd braucht einen ruhigen, konsequenten Führer, der aber auch Spaß daran hat, viel mit ihm zu spielen. Seinen Bewegungs- und Beschäftigungsdrang muss er ausleben können!

Gelangweilt wird er sich selbst Aufgaben suchen, die nicht unbedingt mit den Vorstellungen der Familie übereinstimmen müssen! Zerkautes Familieneigentum, ein oft umgegrabener Garten oder häufiges Bellen sind nicht jedermanns Sache! Unterschätzt man seine Intelligenz und bietet ihm weder genügend Beschäftigung noch ausreichende Erziehung, wird er eher zu einer Belastung! Der Australian Shepherd ist daher nichts für Leute, die ihre Freizeit am liebsten auf dem Sofa oder vor dem Fernseher verbringen! Er ist jedoch ein idealer Begleithund für die aktive, naturverbundene Familie mit Hundeverstand.

Wenn alle Familienmitglieder bereit sind, ihr Leben, dort wo es nötig ist, auf ihr neues Familienmitglied einzustellen, werden sie in ihrem Aussie einen treuen Freund finden, der mit seiner Intelligenz und Begeisterungsfähigkeit, Frohsinn und gute Laune verbreitet.


Grundsätzliche Überlegungen, bevor irgendein Hund ins Haus kommt

  • Sind Sie überzeugt, dass sich an Ihrem Lebensumfeld in den nächsten 15 Jahren nichts Wesentliches ändern wird?

  • Ist die ganze Familie gewillt, das Leben mit einem Hund zu teilen und sich auf ihn einzustellen?

  • Sind Sauberkeit und ein gepflegtes Heim für Sie selbstverständlich, aber doch eher nebensächlich, nach dem Motto: "Wir haben Teller, bei uns muss niemand vom Boden essen."

  • Ist die gesamte Familie frei von Allergien?

  • Besteht die Möglichkeit zu ausgedehnten Hundespaziergängen ohne eine vorherige lange Autofahrt?

  • Hat der Vermieter schriftlich sein Einverständnis zur Hundehaltung erklärt?

  • Besteht kein ganztägiges Arbeitsverhältnis, wohin der Hund nicht mitgenommen werden kann?


Fragen, die speziell vor dem Kauf eines Australian Shepherds oder Border Collies gestellt werden sollten

  • Wird wirklich ein so aktiver Hund, so ein Energiebündel gewünscht, oder würde eine Rasse mit weniger Ansprüchen und anderem Charakter besser ins Leben der Familie passen?

  • Soll der Hund nicht nur angeschafft werden, weil man endlich Sport treiben möchte?

  • Kann dem Hund der enge Kontakt im Zusammenleben mit Menschen gegeben werden, den er braucht?

  • Ist die täglich unbedingt nötige halbe Stunde da, um mit dem Aussie konzentriert zu arbeiten?

  • Gibt es in erreichbarer Nähe einen Hundeplatz, der den eigenen Vorstellungen von Ausbildung und Sport entspricht?

  • Ist die Familie bereit, notfalls auch ihre Urlaubsgewohnheiten umzustellen? So eng, wie sich der Aussie seinem Menschen anschließt, kann er nicht einfach in einer Tierpension abgegeben werden. Er will, er muss mit! Traumstrände in der Karibik aber auch viele andere Auslandsreisen oder Skiurlaub sind damit tabu!

  • Ein erwachsener Aussie kann gut vier, fünf Stunden am Tag allein gelassen werden. Ein junger Hund unter sechs Monaten muss beaufsichtigt werden. Ist das gewährleistet?

Wurden alle Fragen mit einem spontanen "Ja!" beantwortet, kann die Suche nach dem zukünftigen Traumhund beginnen!


Aufzucht unserer Welpen

Unsere Welpen wachsen mit direktem Familienanschluss bei uns im Haus auf. Sie werden komplett in unseren Familienalltag integriert und lernen so viele Geräusche und Gegenstände aus dem Alltag kennen.

Unsere Hündinnen werfen in einem Nebentrakt unseres Hauses, in der Tierarztpraxis meines Mannes, zu dem ein Büro gehört und in dem die Hündinnen ungestört vom alltäglichen Leben und dem Rest des Rudels sind. In dem Büro ist ein Gästebett vorhanden , so dass die Überwachung während des Werfens und evt. notwendige medizinische Maßnahmen möglich sind.

In diesem "Wurfzimmer" wird die Hündin nach dem Werfen mit ihren Welpen solange bleiben, bis sie bereit ist, ohne Stress, die Familie im Alltag, die anderen Hunde und Besuch zu akzeptieren.

Nach also 2 Tagen bis 2 Wochen, dies werden die Hündinnen für sich entscheiden, ziehen sie mit ihren Welpen um, in einen abgetrennten Teil unseres Wohnzimmers. Dort werden sie unseren Familienalltag mit unseren anderen Hunden, unseren Kindern, Fernseher und Radio, Staubsauger und Wischmopp und vor allen Dingen ab der 2. Woche auch viele Besucher kennen lernen. Auch andere Tiere, wie z.B. Katzen, Hühner, Enten und Pferde werden ihr Leben bereichern, so dass diese keine fremden Lebewesen mehr für sie sind.

Bei einigermaßen gutem Wetter steht ihnen ein direkter Zugang auf unsere Terrasse und in einen kleinen abgezäunten Teil unseres Gartens zur Verfügung.

In beiden Bereichen werden ihnen genügend Spielmöglichkeiten geboten. Behälter mit Bällen und anderem Spielzeug, Bademuschel, Sandmuschel, Welpentunnel, Wackelbretter und Klapperdosen werden sie hier kennen lernen.

Im Innenbereich wird ihnen, vor allen Dingen nachts eine Heutoilette angeboten, so dass wir auf rege Benutzung hoffen und die Welpen hoffentlich schon zum Teil stubenrein abgeben können.

Sobald die Welpen alt und agil genug sind, werden kleine Spaziergänge in die nächste Umgebung, Autofahrten,  Picknicks oder ein Besuch am Teich oder im Pferdestall auf unserem Stundenplan stehen.

Unter Aufsicht werden wir ihnen auch hin und wieder die lästigen und juckenden Halsbänder anlegen.

Unsere Welpen werden sowohl mit Welpentrockenfutter als auch mit natürlichem Frischfutter (Pansen, Hühner- und Rinderfleisch, Reis, Nudeln, Gemüse, Eier und Milch- und Käseprodukte) ernährt werden, sobald sie feste Nahrung zu sich nehmen können.

Die Welpen werden gechipt, geimpft und mehrfach entwurmt den Weg in ihr neues Leben antreten. Der Wurf wird außerdem augenuntersucht und mehrfach vom Zuchtwart begutachtet und abgenommen, bevor die Welpen in ihr neues Zuhause gehen. Die Abgabe wird frühestens in der 8. bis 10. Woche erfolgen.

Falls Sie Interesse an einem unserer Welpen haben, würden wir uns eine möglichst frühe Kontaktaufnahme wünschen, damit wir unsere neuen Welpenbesitzer kennen lernen können, und was viel wichtiger ist, damit Sie die Entwicklung der Welpen verfolgen können und wir so gemeinsam, den "richtigen" Welpen für jede Familie herausfinden. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass man am Besten die Welpen wählen lassen sollte. Meistens suchen sie sich ihre zukünftigen Besitzer selber aus und das werden dann ganz besondere und treue "Ehen" auf Lebenszeit!

Gerne beantworte ich Ihre Fragen und freue mich nach telefonischer Absprache über Besucher, auch wenn wir keine aktuellen Würfe haben sollten. Für Besucher, die von weiter her anreisen oder die vor der Abgabe ihres Welpen gerne ein paar Tage hier verbringen möchten, kann ich gerne ein Gästezimmer zur Verfügung stellen oder Übernachtungsmöglichkeiten vermitteln.


Aktuelle Würfe

Unser B-Wurf ist da! Hier finden sie mehr.

geboren am 6. Juli 2009.

Balou Bonny Blue  × JJ Dillinger